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Die preußische Kriegstheorie um 1800 und ihre Suche nach dynamischen Gleichgewichten

Intellectual historians never respect disciplinary boundaries, except when they are the boundaries imposed by the people whose ideas they study.

Richard Whatmore

Für [Azar Gat] gehören besonders die Schriften [...] Carl von Clausewitz', der großräumigen Bewegung des „Counter-Enlightenment“ an, die sich in Reaktion auf das dominierende Paradigma der Newton’schen Physik vom Aufklä-rungsdenken des 18. Jahrhunderts absetzte und von Gat unter Verweis auf die regionalen Schwerpunkte ihrer Entstehungsphase mit dem Sammelbegriff des „German Movement“ bezeichnet wird.

[…]

Nach wie vor wird jedoch insbesondere das Clausewitz’sche Œuvre als Kristallisationspunkt einer Wende verstanden, die das Denken über den Krieg grundlegend verändert hat. Seine Texte nehmen noch immer eine zentrale Funktion ein für das ideengeschichtliche Verständnis dieser Epoche und für neue Standortbestimmungen der politischen Theorie.

Warum Clausewitz und sein Umfeld bis heute für wichtig gehalten werden, lässt sich vor allem auf zwei Punkte zurückführen:

  1. Clausewitz steht für die moderne Einsicht, dass der Krieg als soziales Phänomen zu betrachten ist, d. h. sich von zivilen Prozessen nicht trennen lässt, und als eine „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ verstanden werden muss.
  2. Ferner bezeichnet er einen Paradigmenwechsel, nach dem soziale Prozesse und vornehmlich Konflikte nicht mehr statisch, sondern dynamisch und als historisch wandelbar begriffen werden müssen. Hierfür steht vor allem seine immer noch berühmte und viel zitierte Metapher vom Krieg als „wahres Chamäleon“, das „in jedem konkreten Falle seine Natur etwas ändert“.

Für die kontroverse Auslegung seines Werkes stehen bis heute zwei Namen. Während sich 1935 Erich Ludendorff mit seinem berüchtigten Konzept vom ‚totalen Krieg‘ auf Clausewitz’ „Vernichtungsgedanken“ berief, konnte sich Ludwig Beck zur Zeit seines Widerstandes gegen Hitler seinerseits auf Clausewitz’ „ermäßigendes Prinzip“ berufen, mit dem er sich moralisch gegen eine Politik der totalen Eskalation wandte.

[…]

In Clausewitz’ Rekurs auf ein „dynamische[s] Gesetz des Krieges“ bewegt er sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einer Tradition der zeitgenössischen Naturwissenschaften, genauer gesagt der dynamistischen Wende, die ungefähr hundert Jahre zuvor durch die Newton’sche Physik begründet worden war – „Isaac Newton was the giant of science in the seventeenth and eighteenth centuries“. Newton hatte mit seinen neuen Konzepten von „Masse“ und „Kraft“ Paradigmen einer neuen Zeit geschaffen:

Conceptions such as ‚mass‘ and ‚force‘ were quickly recognized by Newton’s contemporaries as powerful concepts for representing aspects of bodies that allowed them to be measured and their dynamical interactions calculated.

Iliffe / Smith, Introduction (2016), S. 1.

Es herrschte, so auch Reinhard Brandt, „eine überwältigende Newton-Mode unter den Denkern des 18. Jahrhunderts“. Dieser mathematisch-naturwissenschaftliche Hintergrund kann kaum überschätzt werden, auch dann nicht, wenn in den Werken des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts der Name Sir Isaac Newtons nicht immer erwähnt wird. Es sei hier nur daran erinnert, dass in Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (1781), ein Werk, das nur vor dem „Faktum der Newtonischen Wissenschaft“ zu begreifen ist, der Name Newtons nur drei Mal (davon 2 Mal nur adjektivisch) erwähnt wird.

[…]

Den Dreh- und Angelpunkt für die vorliegende Untersuchung bildet der Begriff einer „Inertie der Kräfte“, der sich bei Carl von Clausewitz in einem Vorentwurf zu seinem Hauptwerk „Vom Kriege“ findet. Er dient dazu, sein „ermäßigendes Prinzip“ näher zu charakterisieren. [...] Der Begriff der ‚vis inertiae‘ ist ein Kernbegriff der Newton’schen Dynamik.

Ursprünglich als Kraft bezeichnet, wurde er bei Newton als ‚Massenträgheit‘ zu einem passiven und inhärenten Prinzip aller physikalischen Körper. Das Trägheitsmoment von Massekörpern ist selbst keine Kraft, sondern leistet vielmehr Widerstand gegen Beschleunigung und kann damit zum Nachweis und zur Messung von auftretenden Kraftwirkungen genutzt werden. Ein weiterer Kernbegriff bei Clausewitz ist der der „Wechselwirkung“, der ebenfalls ein zentrales Konzept der Newton’schen Dynamik bildet.

Schon im kritischen Werk von Kant hatten dieselben Newtonischen Begriffe in verwandelter Form zentrale Funktionen übernommen. Bei Kant werden sie zu allgemeinen Bedingungen objektiver Erkenntnis transzendiert, die jeder Wissenschaft zugrunde liegen müssen.

[…]

Es war Georg Heinrich von Berenhorst (1733–1814), der in den 1790er Jahren mit seinen „Betrachtungen über die Kriegskunst“ versuchte, die Kantische Kritische Methode auf den Krieg anzuwenden und die Frage nach der Möglichkeit einer wissenschaftlichen Theorie des Krieges aufzuwerfen. Die Besonderheit der preußischen Kriegstheorie um 1800 beginnt mit diesem Rekurs auf den erkenntnistheoretischen Zugang Kants. Während Berenhorsts Bemühungen noch in Paradoxien endeten, gelang es dann Adam Heinrich Dietrich von Bülow (1763–1807) in Anknüpfung an Berenhorst, diese Forderungen an eine neue Wissenschaft der Kriegstheorie in einem in sich kohärenten Modell umzusetzen. Bülow postulierte ein „allleitende[s]“ oder „bindendes Princip“, das nicht nur dazu angetan sein sollte, dem Krieg „Fesseln anzulegen“, sondern das als „Fundamental-Principium der ganzen Kriegswissenschaft“ eine dynamische Theorie sozialer Konflikte ermöglichen und erstmals zur Prognose und Herstellung dynamischer Gleichgewichtssysteme befähigen sollte. Er schuf damit in den Jahren um 1800 auch bewusst einen neuen Zugang zu der damals aktuellen Frage nach einer Theorie des ewigen Friedens.
Aus dieser Bülow’schen Theorie, die nach 1800 im preußischen Offizierskorps und schon bald europaweit diskutiert wurde, stammen die zentralen Postulate der Clausewitz’schen Theorie, dass sich der Krieg 1. auf ein „dynamische[s] Gesetzes des Krieges“ bringen lassen muss, 2. dass seine Fundamente ein passives und den Ereignissen selbst „innewohnende[s]“, sie „ermäßigendes Prinzip“ beinhalten müssten, und 3. der zentrale Gedanke, dass der Krieg nichts Statisches und „nie ein isolierter Akt“, „kein selbstständiges Ding“, sondern immer nur „ein politisches Instrument“ und nur die „bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ sei.
Alle diese Gedanken finden sich bereits eine Generation früher bei Dietrich von Bülow, dessen Werke der junge preußische Offizier Clausewitz während seiner Studienzeit an der „Akademie für junge Offiziere“ (1801– 1804) – d. h. während der Hauptschaffensperiode Bülows – aufmerksam rezipiert hatte.

Clausewitz’ berühmte Definition vom Krieg, die Herfried Münkler als „Zentralformel“ moderner Konfliktforschung charakterisiert, und die die Konflikte als „fortgesetzte Staatspolitik mit anderen Mitteln“ interpretiert, stammt aus dem Jahr 1806 und aus der Feder Dietrich von Bülows. Dieser war der Überzeugung, dass Krieg immer „nur ein Mittel zur Erreichung diplomatischer Zwecke“ sein konnte. Sein Modell beschrieb soziale Konflikte als dynamischen Prozess, in dem „sich Diplomatie in Krieg“ verwandeln und „aus dem Streit mit Gründen“ schließlich „ein Streit mit körperlichen Kräften“ werden kann. Diese Dynamik hatte Bülow zufolge nie eigentlich militärische Wurzeln. Vor allem war für ihn „Krieg keinesweges ein etwas in sich selbst Vollendetes, sondern nur ein Mittel zur Erreichung diplomatischer Zwecke“, das sich in seinem dynamischen Übergang fortwährend „verwandelt“. Entscheidend für diese Sicht der Dinge ist Bülows analytische Methode. Seine Theorie sollte wie die der Newton’schen Dynamik auf nur einem „Haupt-Grundsatz“ aufbauen. Analog zu dem Axiom der Massenträgheit (vis inertiae), postulierte Bülow die Existenz „eines allleitenden Principiums“, das die Bedingungen einer dynamischen Wissenschaft und einer Theorie dynamischer Gleichgewichte für den Krieg erstmals substantiieren sollte. Dieses Prinzip der „Subsistenz“ hatte Bülow erstmals 1799 in seiner Einleitung zum „Geist des neuern Kriegssystems“ für die Theorie eines zukünftigen „immerwährenden Friedens“ angekündigt. Mit dem Konzept einer Subsistenz-Masse schuf Bülow für die Unterscheidung von Politik, Strategie und Taktik einen Referenzrahmen, um „das politische System Europas“ erstmals wie das Sonnensystem auf der Grundlage eines objektiven Inertialprinzips als ein dynamisches und interdependentes Gleichgewichtsmodell zu betrachten, in dem „eine große Macht jetzt eben so wenig zerstört werden kann, ohne alle übrigen zu erschüttern“, wie „ein Planet aus seinem Orte gerissen“ werden könne, „ohne das System zu zerrütten“. Mit Reinhard Brandt könnte man sagen, dass der Newton’sche Hintergrund zu jener Zeit allgegenwärtig war und er damit in Bülows Fall beinahe als trivial erscheinen könnte. Die Art jedoch, wie Bülow an die Newton’sche Methode anschloss, war hochgradig subtil, ja einzigartig und bedarf daher der detaillierten Rekonstruktion. Das Inertialprinzip der Subsistenz sollte als epistemologische Bedingung a priori – wie das Masseprinzip in Newtons „Principia“ – einen neuen Messraum aufspannen, in dem sich die dynamischen Prozesse sozialer Konflikte künftig abbilden und prognostizieren lassen sollten. Es ist dieser Gedanke an ein soziales Trägheitsprinzip, den sich Carl von Clausewitz Jahrzehnte später als „Inertie der Kräfte“ und als „ermäßigendes Prinzip“ zu eigen machte, um auch in seinem Modell „Gegengewichte“ zu erhalten, „die das rasche Prinzip“ des Krieges wie im Bülow’schen Modell dynamisch „ermäßigen“ sollten. Nicht erst Clausewitz vollzog also eine dynamische Wende im Denken über den Krieg. Ihre ideengeschichtlichen Ursprünge sind früher – bei Berenhorst und Bülow – zu finden. Mit seinem dynamischen Gleichgewichtsmodell sozialer Körper steht Bülow in seiner Zeit allein.

[…]

Dietrich von Bülow versuchte lange vor Clausewitz, den Krieg erstmals auf die Fundamente einer dynamischen Wissenschaft zu stellen, die auf ein einziges „allleitende[s] Principium[]“ aufbauen sollte, womit er den methodischen Anschluss an die Newton’sche Physik anstrebte, deren Theorie dynamischer Gleichgewichte ebenfalls auf einem „Fundamental-Principium“, dem Axiom der Massenträgheit ruht. Es wird sich zeigen lassen, dass diese analoge Rolle in der Bülow’schen Dynamik von dem Prinzip der Subsistenz ausgefüllt werden sollte.
Berenhorst und Bülow waren die vielleicht extravagantesten Repräsentanten einer pazifistisch-intellektuellen Strömung im Preußen der Französischen Revolutionsära, deren Anhänger nicht auf dem Schlachtfeld die Lösung für soziale Konflikte erwarteten, sondern in der Entdeckung einer neuen Wissenschaft vom Krieg, die seine Vermeidung lehren sollte. Mit der Freilegung dieses vergessenen Kontextes muss die Bedeutung von Clausewitz neu verortet werden. Er war nicht der Schöpfer einer für die Friedensforschung anwendbaren Grundlage. Wie sich zeigen wird, war er vielmehr derjenige, der sie zerstörte, indem er Bülows Theorie furios ablehnte und ihre Spuren verwischte. Nur noch Bruchstücke dieser Theorie wurden – bis zur Unkenntlichkeit verändert – in seinem Werk überliefert.

[…]

Im Folgenden soll versucht werden, die Ursprünge einer eigenständigen preußischen Kriegstheorie anhand ihrer wesentlichsten Protagonisten, Georg Heinrich von Berenhorst und Adam Heinrich Dietrich von Bülow, sowie ihrem Umfeld und ihren Nachfolgern im Kreis um Gerhard von Scharnhorst und Carl von Clausewitz zu rekonstruieren. Damit sind vier Thesen verbunden, die in dieser Arbeit vertreten werden sollen:

  1. Eine eigenständige preußische Kriegstheorie beginnt in den 1790er Jahren mit Berenhorsts Frage nach einem „festen Standpunkt“ für eine exakte Wissenschaft vom Krieg, mit der sich das pazifistische Anliegen verknüpfte, zwischenstaatliche Konflikte von einem solchen noch zu entdeckenden Standpunkt objektiv voraussagen und begrenzen zu können.
  2. Die Lösung wurde von Berenhorst und Bülow in Anknüpfung an die von Kant – vor dem Hintergrund des Newton’schen Paradigmas – entwickelte Erkenntnistheorie gesucht. Den Ausgangspunkt bildete für sie die Idee von einem sozialen Trägheitsprinzip a priori, über das sich – in Analogie zum physikalischen Prinzip der vis inertiae – soziale Kräfte messen und zum dynamischen Ausgleich bringen lassen. Die Funktion eines solchen Trägheitsprinzips sollte im Bülow’schen Modell die von ihm als „Fundamental-Principium“ postulierte „Theorie der Subsistenz“ liefern.
  3. Das gesamte Werk von Clausewitz kann nur vor dem Hintergrund dieser Theorie und als ihr radikaler Gegenentwurf verstanden werden. Demnach übernahm Clausewitz zwar wesentliche Begriffselemente von Bülows Dynamik des Krieges, ohne aber ihre strukturelle Kohärenz durchdrungen zu haben. Unter anderem entging ihm die zentrale Funktion eines ‚ermäßigenden Prinzips‘ im Sinne eines ‚sozialen Trägheitsprinzips a priori‘.
    In der Konsequenz führte der unvollständige Begriffstransfer in seinem Werk zu einem inkohärenten Torso. Durch seine stark romantisch begründete Orientierung gelangte Clausewitz stattdessen zu einem Modell der totalen Dynamik, in das sich die von Bülow übernommene Forderung nach einem ‚ermäßigenden Prinzip‘ später nicht mehr integrieren ließ.
    Ohne dieses Prinzip führte das Clausewitz’sche Modell zwangsläufig auf den Gedanken einer totalen Dynamik, die seinen „Total-Begriff des Krieges“ konstituierte, und die in der Rezeptionsgeschichte seines Werkes in der wiederholt gewonnenen Einsicht fortlebt, dass bei ihm „alles […] dynamisch“ und „alles ein Spiel von Kräften“ sei, weshalb seiner Theorie zuweilen der Vorwurf gemacht wurde, die kriegstheoretische Diskussion erstmals in das Dogma des ungebremsten Vernichtungsgedankens geführt zu haben.
  4. Schließlich wird sich wahrscheinlich machen lassen, dass es insbesondere Clausewitz war, der die Erinnerung an Dietrich von Bülow beinahe systematisch zu verwischen versuchte.

[…]

Es handelt sich dabei um eines der Denkschemata, welche die Werke des Scharnhorst-Kreises – aus Foucault’scher Perspektive – „völlig bestimmen und sie beherrschen“ und sich gegen die Bülow’sche Theorie nach 1800 allgemein durchsetzen sollten. Als ein Ideengeber des Scharnhorst-Kreises tritt in diesem Zusammenhang ein bisher völlig vernachlässigter Autor in den Vordergrund, der entscheidend am kriegstheoretischen Diskurs in Berlin teilnahm, Friedrich von Gaugreben (1774–1822), über den nur wenig bekannt ist. Von ihm und seiner umfangreichen Kritik an Bülow stammt nicht nur die berühmte, heute fälschlicherweise mit Clausewitz assoziierte Metapher vom Krieg als „wahre[m] Chamäleon“. Mit seiner Kritik stattete er vor allem Clausewitz mit den wesentlichen Gegenargumenten aus, die zur Grundlage des Clausewitz’schen Denkens und seiner Widersprüche werden sollten. Schließlich geht es darum, zu zeigen, dass sich Clausewitz’ berühmtes Werk „Vom Kriege“ als eine Fortsetzung der Gaugreben’schen Kritik an Bülow entschlüsseln lässt, die ihn in das Paradox einer totalen Dynamik führte, um damit eine Grundlage für den modernen Vernichtungsgedanken zu schaffen.

Bülow lieferte einen Neuansatz für die Betrachtung sozialer Phänomene, indem er sie auf der Basis eines sozialen Prinzips der Trägheit als dynamische Gleichgewichte verstand.

Die preußische Kriegstheorie um 1800 und ihre Suche nach dynamischen Gleichgewichten ~ Arthur Kuhle, Duncker & Humblot 2018

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Militärsimulation

Eine Art von Wargame die Realismus vor alles andere stellt. Es kann alles bezeichnen von First Person Shooter wie Arma III, Flugsimulationen wie DCS World (Digital Combat Simulator) oder strategisches und taktisch-operatives Kommando wie Command: Modern Operations. Was sie alle gemein haben ist dass sie vereinfachende Spielmechaniken meiden, wie Forschung, Produktion und Diplomatie und, dass sie keine interpretativen politischen oder soziale Kommentare abgeben, abgesehen von der Rahmenhandlung in der die einzelnen Szenarien angesetzt sind. Es muss aber klar sein, dass Kriegsspiele zwangsläufig immer kriegstreiberisch sind, in einem Kriegsspiel kann es keinen Frieden geben, sonst gäbe es kein Spiel.

Command: Modern Operations

Basiert auf der Radar Operator Software auf Flugzeugträgern und liefert damit größtmögliche Authentizität in See- und Luftkriegsführung. Die Entwickler waren mit ihrer Software 2017 zur Vorstellung ins Weiße Haus eingeladen und es gibt mehrere Pro-Editionen für Militär und Akademie.

COMMAND ist ein pausierbares Joint Operations Echtzeit-Kriegsspiel, das den Zeitraum von kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die nahe Zukunft (1940er-2020er Jahre) umfasst. In diesem Spiel steuern Sie integrierte Waffensysteme. Dazu gehören vor allem Schiffe, U-Boote, Flugzeuge und die Basen, von denen aus sie operieren. COMMAND ermöglicht es Ihnen aber auch, andere, weniger sichtbare und glamouröse, aber nicht weniger wichtige Teile des Puzzles zu steuern. Satelliten, unkonventionelle Spezial- oder Guerillakräfte und Cyberangriffe stehen Ihnen zur Verfügung. Das Ziel ist es, all diese Teile zu einem Ganzen zu integrieren.
Sie kämpfen auf einem lebensgroßen Globus mit akribisch detailliertem Terrain über und unter dem Meeresspiegel. Alles, von Hügeln bis zu Thermoklinen, ist auf der Karte platziert und wird berücksichtigt, und es ist möglich, von einem Kontinent aus einen anderen anzugreifen und wieder zurückzukehren. Die Anweisungen, die Sie Ihren Truppen geben, können so umfassend oder detailliert sein wie nötig. COMMAND bietet die Möglichkeit, jederzeit von allgemein gehaltenen Missionen zur persönlichen Kontrolle und zurück zu wechseln.
COMMAND enthält eine breite Palette von Szenarien, die von der Terrorismusbekämpfung mit Buschfeuer über kurze, aber scharfe Duelle zwischen schnellen Angriffsfahrzeugen bis hin zu Einsätzen die sich über den gesamten Kriegsschauplatz erstrecken, bei denen Flugzeuge und Schiffe über einen ganzen Ozean hinweg koordiniert und synchronisiert werden müssen.
Der interne Szenario-Editor ermöglicht eine noch größere Bandbreite an Möglichkeiten.
Es wurden Szenarien für beide Extreme der Konfliktskala entworfen, vom gewaltlosen Einsatz der Küstenwache auf der einen Seite bis hin zum nuklearen Schlagabtausch auf der anderen.
COMMAND ist sowohl unterhaltsam als auch lehrreich. Er zeigt die Entwicklung der Kriegsführung von den 1940er Jahren bis heute und veranschaulicht die Komplexität, die ein solcher Kampf immer mit sich gebracht hat.
Es ist ein Instrument, um zu zeigen, was sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat und was nicht, um Lehren aus der Geschichte zu ziehen, um über die Zukunft zu spekulieren und um Spaß zu haben.

Aus dem Handbuch:

Verfügbar bei: Steam || Matrix Games (Developer) || Slitherine (Publisher)

DCS World

Der Digital Combat Simulator ist derzeit der beste zivile Kampfflugsimulator und unvergleichlichem Detail, Flugzeugsystem und einer großen Auswahl an Flugzeugen, Helikoptern und Flugzeugträgern

In der kostenlosen Basisversion sind enhalten die Russische Su-25T und die Amerikanische TF-51D und zur Zeit sind bereits 134 Erweiterungsmodule zum Kauf erhältlich.

Ausschnitte aus dem Su-33 Handbuch:

Arma 3

Authentischer moderner Infanteriekampf, erfordert eine Menge Teamkommunikation und -koordination, auf sehr großen Karten bus 270km².

Links: Steam || Bohemia Interactive

Armored Brigade

In Armored Brigade ist der Kalte Krieg heiß geworden, und Europa ist wieder einmal von Konflikten zerrissen. Ein "Eiserner Vorhang" trennt die unter dem Banner der NATO versammelten Westmächte von der Sowjetunion und ihren Verbündeten des Warschauer Pakts.

Übernehmen Sie das Kommando über die tödlichsten mechanisierten Formationen, die in der Zeitspanne von der Konfrontation zwischen Kennedy und Chruscev bis zu den letzten Jahren verfügbar sind, und bekämpfen Sie Ihre Gegner auf großen und detaillierten Karten in ganz Europa.

Links: Steam || Slitherine

Regiments

Wir schreiben das Jahr 1989 und die Flammen eines neuen Krieges lodern auf. Tausende von Quadratkilometern deutscher Landschaft werden zum Schauplatz mitreißender Schlachten zwischen dem Besten, was NATO und Warschauer Pakt zu bieten haben.

Führen Sie Ihr Regiment in diesem neuen Echtzeit-Taktikspiel durch das Inferno eines groß angelegten Konflikts im Kalten Krieg. Durchbrechen Sie die Linien, fordern Sie Artillerie- und Luftunterstützung an, manövrieren Sie, täuschen Sie Rückzüge vor und stellen Sie mobile Verteidigungsanlagen auf. Geben Sie nicht nach.

Mit dem Platoon Command-System können Sie Schlachten mit beispielloser Präzision und Leichtigkeit orchestrieren. Sie müssen nicht jeden einzelnen Infanteristen im Auge behalten - Sie sind ein kommandierender Offizier, kein Feldwebel.

Links: Steam || MicroProse

Gary Grigsby’s War in the East

Gary Grigsby's War in the East: Der Deutsch-Sowjetische Krieg 1941-1945 ist der geistige Erbe der großen Ostfront-Brett- und Computer-Wargames der Vergangenheit; ein rundenbasiertes Strategiespiel des Zweiten Weltkriegs bis hinunter zur Divisions- und Brigadeebene, das sich über die gesamte Ostfront in einem Maßstab von 10 Meilen pro Feld erstreckt. Die Spieler können sich an massiven, dramatischen Kampagnen beteiligen, einschließlich intensiver Schlachten mit Tausenden von Einheiten, mit realistischem und historischem Terrain, Wetter, Schlachtordnungen, Logistik und Kampfergebnissen. Wie bei allen preisgekrönten Titeln des Teams von 2by3 Games spielen Faktoren wie Nachschub, Ermüdung, Erfahrung, Moral und die Fähigkeiten der Divisions-, Korps- und Armeeführer eine wichtige Rolle bei der Ermittlung der Ergebnisse an der Front. Gary Grigsby's War in the East enthält 4 große Kampagnen sowie viele kleinere Szenarien, die alle unterschiedliche strategische und operative Herausforderungen bieten.

Links: Steam || Slitherine

Gary Grigsby’s War in the East 2

Die Ostfront, der entscheidende Schauplatz des Zweiten Weltkriegs und das größte Landschlachtfeld. Ein Kampf bis zum Ende, der totale Krieg zwischen dem Dritten Reich und der Sowjetunion, die jeweils Millionen von Soldaten befehligten. Das legendäre Wargame-Team von 2by3 Games hat Jahre damit verbracht, diesen titanischen Konflikt erneut aufzugreifen, um einen neuen Stand der Technik zu schaffen.

Gary Grigsby's War in the East 2 ist eine komplette Überarbeitung und Verbesserung des ursprünglichen War in the East, wobei nichts unversucht gelassen wurde, um ein realistischeres, historisch reichhaltigeres und anspruchsvolleres Strategieerlebnis zu bieten. War in the East 2 bietet eine breite Palette von Szenarien, die vom kurzen Tutorial zur Schlacht um Velikie Luki über die viermonatige Zerstörung der Südwestfront bis hin zum großen Feldzug 1941 - 1945 an der gesamten Ostfront von der Operation Barbarossa bis zum Fall Berlins reichen. Insgesamt sieben operative Szenarien und drei Kampagnen auf der gesamten Karte erwarten Sie mit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Stunden historischen Gameplays.

Links: Steam || Slitherine

Tank Warfare: Tunisia 1943

Tank Warfare: Tunisia 1943 - taktische Kampfsimulation auf Bataillonsebene. Fortsetzung der Graviteam Tactics-Serie an der Westfront.

Groß angelegte Operationen für die US Army und die Wehrmacht mit realistischer Organisationsstruktur. Die Kampagne verfügt über mehr als 50 detaillierte Fahrzeuge, die in Deutschland, den USA und Großbritannien hergestellt wurden. Über 400 Quadratkilometer realistischer Landschaften wurden aus topographischen Karten sowie Foto- und Videomaterial rekonstruiert.

Links: Steam || GraviTeam

Flashpoint Campaigns: Southern Storm

Flashpoint Campaigns: Southern Storm ist ein großartiges taktisches Kriegsspiel, das auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges angesiedelt ist, wobei sich die Handlung auf das Jahr 1989 konzentriert. Als Kommandeur der Streitkräfte planen Sie und erteilen dann Befehle und Standard Operating Procedures an Ihre Bataillons-, Brigade- oder Regimentstruppen, um den Kampf durch Manöver und Ihre Absichten zu gestalten.

Die Spiel-Engine basiert auf asynchronen WEGO-Runden. Das bedeutet, dass Sie Befehle erteilen und dann eine variable Zeitspanne beobachten, die sich auf dem Schlachtfeld abspielt. Dann erteilen Sie Befehle oder passen sie an, um auf die Ereignisse zu reagieren, während Sie Ihren Schlachtplan ausführen.

Flashpoint Campaigns: Southern Storm ist eine tiefgreifende Simulation von Kampfhandlungen, bei der Ihre Streitkräfte in Manövriereinheiten aus Kompanien, Zügen und Abteilungen mit Panzern, Schützenpanzern, Infanterieeinheiten und -teams, Aufklärungskräften, Ingenieuren, Luftabwehr- und Panzerabwehrsystemen, Hubschraubern und mehr unterteilt sind. Als Befehlshaber müssen Sie verfügbare Mittel außerhalb der Karte einsetzen, wie z. B. Artillerie mit großer Reichweite, Raketen oder Luftangriffe. Es kann sein, dass Sie chemische oder nukleare Waffen einsetzen müssen, um Ihre Streitkräfte auf der Karte zu unterstützen und den Sieg zu erringen.

Links: Steam || Slitherine

Combat Mission Shock Force 2

Der neueste Titel der berühmten Combat Mission-Franchise von Wargames, jetzt auf Steam. Shock Force 2 bringt Sie in einen hypothetischen Konflikt in Syrien zwischen den Streitkräften der NATO und der syrischen Armee.

Übernehmen Sie das Kommando über US Stryker Brigade Combat Teams (SBCT) und Heavy Brigade Combat Teams (HBCT) und kämpfen Sie gegen Infanterie-, Panzer- und Mechanisierungseinheiten der syrischen Armee in einer trockenen Umgebung. Erleben Sie die ganze Bandbreite moderner Bedrohungen für konventionelle Streitkräfte, einschließlich irregulärer Kampftruppen, Terroristen, Spione, Selbstmordattentäter, IEDs und anderer tödlicher Werkzeuge, die in der asymmetrischen Kriegsführung der heutigen Zeit eingesetzt werden. Spielen Sie die Task Force Thunder-Kampagne, mehr als ein Dutzend sorgfältig ausgearbeitete Gefechte oder unbegrenzte Schnellgefechte.

Den Spielern werden detaillierte Missionen zugewiesen, die sie auf der Grundlage einer reichhaltigen Auswahl an Zielen erfüllen müssen. Die Missionen können entweder in Echtzeit oder in unserem hybriden, rundenbasierten WeGo-Modus gespielt werden, der mit dem ersten Combat Mission-Spiel vor 20 Jahren eingeführt wurde. WeGo erlaubt es jedem Spieler, 60 Sekunden lang einen Kampf zu planen und dann zu beobachten, wie die Befehle beider Seiten gleichzeitig ausgeführt werden. Das WeGo-System ermöglicht es auch, die Züge noch einmal zu beobachten und gegen einen anderen Spieler per E-Mail (PBEM) oder "Hotseat" auf einem einzigen Computer zu spielen. RealTime- und WeGo-Kopf-an-Kopf-Spiele können auch über TCP/IP in einem LAN oder über das Internet durchgeführt werden. Ein einzigartiges Quick-Battle-System, das es den Spielern ermöglicht, ihre eigenen Streitkräfte zu kaufen und auf dem Schlachtfeld ihrer Wahl auf einer Vielzahl verschiedener Karten zu kämpfen, bietet einen hohen Wiederspielwert. Ein leistungsstarker Karten- und Szenario-Editor ermöglicht es Ihnen, Schlachten oder Kampagnen für sich und andere zu erstellen.

Links: Steam || Slitherine

See also: Combat Mission Black Sea || Combat Mission Cold War || Combat Mission Battle For Normandy || Combat Mission Red Thunder || Combat Mission Fortress Italy || Combat Mission Final Blitzkrieg

WarPlan

WarPlan ist ein Simulationsprogramm für den Zweiten Weltkrieg. Es ist ein Gleichgewicht aus Realismus und Spielbarkeit, das das Beste aus 50 Jahren Brettspielsimulation des Zweiten Weltkriegs vereint. Spielen Sie den Zweiten Weltkrieg bis ins kleinste Detail nach, dank der Flexibilität der Engine und der Datenbank.

Der Umfang des Spiels ist gewaltig und umfasst 70 verschiedene potenzielle Länder auf einer Karte mit einer Größe von 50 km pro Sechseck unter Verwendung einer Peters-Kartenskalierung (die reale Entfernungen besser wiedergibt). Die Land Skala ist 15k - 60k Männer, Luft Skala ist 300-400 Flugzeuge und Marine Skala ist 2 Kapitalschiffe + Unterstützung Schiffe.

Links: Steam || Slitherine